{"title":"Landschaften","description":null,"products":[{"product_id":"bucht-mit-reiter-hashimoto-gaho-橋本雅邦-1835-1908","title":"Bucht mit Reiter | Hashimoto Gahō 橋本雅邦 | 1835-1908","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eGahō ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten in der Kunstwelt der Meijizeit (1868-1912), als es für japanische Künstler schwierig wurde, die eigene Tradition weiterzuführen und sich gleichzeitig auch mit westlicher Malerei auseinanderzusetzen. Auch wenn es im Oeuvre von Gahō sehr unterschiedliche Beschäftigungen mit Stilen gibt, war für ihn doch vielleicht das wichtigste Thema, die alte Kunst der Tuschemalerei, wie sie seit dem 15.Jh. in der japanischen Kultur ausgebildet worden war, mit neuem Leben zu erfüllen. Er war nicht an der Repetition von Stilen interessiert, sondern an einer brisanten Neuen Sicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas trifft auch für dieses Rollbild zu: Das Motiv des taoistischen Weisen, der auf seinem Esel durch die Landschaft reitet und sich ganz dem Willen des Tieres überlässt, weil er zur Einsicht gekommen ist, dass alles menschliche Wollen doch eigentlich nirgendshin führt, ist sehr alt. Doch wie hier das taoistische Weltverständnis vom Anpassen an den Lauf der Dinge formuliert wird, ist sehr originell. Die Biegung der Bäume entspricht dem runden Rücken des Esels und jenem des Reiters. Die dürren gebogenen Beine des Esels sind in der Formulierung sehr ähnlich wie die Baumstämme in den sich verlierenden Graustufen, mit denen die Tiefe der Welt suggeriert wird. Der Reiter wird also - formal nachvollziehbar - auf seinem Esel wirklich eins mit der Welt, in der er sich bewegt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEin typischer Gahō-Geniestreich ist aber die Balancierung der dunklen Baumkronenpartie mit dem pechschwarzen scharf konturierten Teich, an dem der Weise vorbeitrottet. Ein solches fast scherenschnitthaftes Element würde man nie in der Alten Tuschemalerei finden. Hier zeigt sich der Drive der Neuzeit!\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eGahō trat im Jahr 2010 wieder stark ins Bewusstsein der Japaner, da die Neujahrsbriefmarke zum Jahr des Tigers einen prachtvollen Tiger als Sujet aufwies. In einer Philateliewoche im April wurden zudem acht Bilder des Malers ausgewählt, um eine Serie von Sonderbriefmarken zu gestalten.\u003c\/p\u003e\n\u003c!----\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"54cm x 185cm \/ Seide","offer_id":49562012287276,"sku":"100503 BA3","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1253.jpg?v=1723211261"},{"product_id":"landschaft-kenko-shokei-kei-shoki-賢江祥啓-啓書記-1478-1506","title":"Landschaft | Kenko Shōkei (Kei Shoki) 賢江祥啓 (啓書記) | 1478-1506","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKenko Shōkei ist einer der großen Tuschemaler der Muromachi-Zeit (1336-1573). Er hat auch den Namen „Der Sekretär Kei“, da er Sekretär des Tempels Kenchōji in Kamakura war. Kenko Shōkei steht deutlich unter dem Einfluss der chinesischen Malerei der Sung-Zeit (960-1279), wie sie auch für seinen Zeitgenossen Sesshū maßgeblich war.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild hatte in den letzten fünfhundert Jahren stark gelitten und war früher schon einmal restauriert worden. Nicht alle Schäden konnten bei der neuerlichen Restauration behoben werden, aber das Bild hat wieder seine Ausstrahlungskraft zurückgewonnen. Es ist klein, doch der Detailreichtum ist bezaubernd. Ob es sich um einen Pavillon handelt, in dem der obligate Gelehrte den Vollmond betrachtet, ob man links den Wanderer entdeckt, der auch auf Sesshū-Bildern immer wieder den Pfad beschreitet, ob es die Vogelzüge von Wildgänsen sind, die in die weite Tiefe führen oder ob es sich um die eindeutig von Sung-Malerei beeinflusste Darstellung irreal spitzer Bergwelten handelt, man wird mit reichen Seh-Erlebnissen in diese alte\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003eBilderzählung hineingezogen.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e    \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild ist gut dokumentiert. Die antike schadhafte Schachtel hatte noch eine gut leserliche Deckelinschrift, und so ist dieser Deckel der neuen Schachtel beigefügt worden. Ein sog. kiwame von ca. 1850 (Authentizitäts-Bescheinigung) bestätigt die Echtheit des Bildes. Der Stempel ist nur sehr schwer leserlich, kann aber recht überzeugend mit einem der wenigen authentischen Stempel von Kenko Shōkei zur Deckung gebracht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003c!----\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"60cm x 116cm \/ Tuschemalerei auf Papier","offer_id":49562035126572,"sku":"150927 AG4","price":4500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1273.jpg?v=1723212578"},{"product_id":"diptychon-fuji-mit-seelandschaft-shiba-kokan-司馬江漢-1747-1818","title":"Diptychon Fuji mit Seelandschaft | Shiba Kōkan 司馬江漢 | 1747-1818","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eShiba Kōkan ist eine der eigenartigsten Persönlichkeiten der japanischen Kunstgeschichte. Er hat, fast schizophren anmutend, zwei vollkommen verschiedene Gesichter. Das eine gehört dem Holzschnittkünstler Suzuki Harushige. Diesen Namen erhielt er von seinem großen Lehrer Suzuki Harunobu, einem der grandiosen ukiyo-e Künstler seiner Zeit. Kōkan imitierte seinen Meister, und oft wurden (mit gefälschter Signatur) seine Holzschnitte für die seines Lehrers gehalten. Doch wegen seiner Holzdrucke hätte er nie aus der Vielzahl von ukiyo-e Grafikern seiner Zeit herausgeragt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDann gibt es aber sein anderes Gesicht: Eine Begegnung mit europäischer Malerei auf der quasi „Ghetto-Insel“ Deshima in Nagasaki erschütterte ihn dermaßen, dass er sich mit einer Intensität in die Studien europäischer Ölmalerei und Radierungskunst vertiefte, wie keiner seiner Zeitgenossen. Der vierzehn Jahre ältere Maruyama Ōkyō gilt als der Pionier der Assimilation westlicher Kunst im 18. Jahrhundert und hat virtuos Realismus, Perspektive und einheitliche Lichtführung in die japanische Kunst-Grammatik eingeführt. Kōkan war weniger diszipliniert (auch in manchen Bildern weniger geschickt) als das Genie Maruyama, dafür aber haben seine Bilder ein Leuchten, das ans Surrealistische grenzen kann. Das fast mediterran wirkende Blau dieser Bucht vor dem Götterberg Fuji hat man in der Kunstgeschichte noch nie so intensiv erlebt wie auf diesem Diptychon. Man ist an Bilder des Golfs von Capri mit dem Vesuv im Hintergrund erinnert. Doch die kleinen Matrosen auf den Schiffen bringen uns rasch zurück nach Japan.Eine Spezialität von Kōkan ist auch seine westliche Unterschrift – sie ist dekorativ und jedes Mal unverbindlich ein bisschen anders – auch in dieser Hinsicht ist er vollkommen ein Außenseiter.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"54cm x 178cm \/ Seide","offer_id":49692891644204,"sku":"181224 AAE3","price":6500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1541.jpg?v=1724769619"},{"product_id":"meeresbucht-山水-kano-motonobu-attr-狩野元信-伝-1476-1559","title":"Meeresbucht 山水  |  Kanō Motonobu attr. 狩野元信（伝）|  1476-1559","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\" data-mce-style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eKanō Motonobu ist in der Genealogie der Kanō-Schule das 2. Oberhaupt. Es ist seinem Genie zu verdanken, dass er das Erbe seines Vaters Masanobu, der noch ganz der Priester-Maltradition verhaftet war, übernahm und zu einer wohl organisierten Kunstinstitution umwandelte. Hin und wieder findet man heute noch Werke aus seiner Werkstatt im Handel, da seine Produktion bestimmt viel umfangreicher war, als die seines Vaters.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\" data-mce-style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\" data-mce-style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDieses \u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\" data-mce-style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\"\u003eBild hat keine Unterschrift (was für Malerei des 16. Jahrhunderts nicht unüblich ist), hat aber einen Stempel, der allerdings unleserlich ist. Das \u003cu\u003eSujet\u003c\/u\u003e einer Seelandschaft mit Schiffen und mit einem Steg, auf dem Menschen zu sehen sind, ist ein vertrautes Motiv dieser Epoche.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\" data-mce-style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\"\u003eDie Seide hat insgesamt stark nachgedunkelt, doch die Malerei ist immer noch gut artikuliert. Das Bild ist auf den Seiten sehr eng montiert, was auf das hohe Alter der Montierung hinweist. Die gelbliche Brokateinfassung mit dem Päonienmotiv (\u003ci\u003echūmawashi\u003c\/i\u003e) wurde - da sie kostbar ist - aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, und die obere und untere grüne Partie (\u003ci\u003ejōge\u003c\/i\u003e) mit ihrem stilisierten, klassischen Wolkenmuster wurde eindeutig repariert. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\" data-mce-style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\"\u003eDas ganze Ensemble wirkt harmonisch als integraler Zeuge einer 500 Jahre alten Kunst und wurde deshalb auch nicht restauriert. Man muss dieses Kunstwerk als Ganzes (mit seinen Mäkeln) akzeptieren können, da seine Ausstrahlung, seine Atmosphäre durch keinen Eingriff authentischer gestaltet werden kann als es ist. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"51cm x 123cm \/ Seide","offer_id":53798586810753,"sku":"080917 AF3","price":1500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2084.jpg?v=1733412893"},{"product_id":"landschaft-mit-boot-mori-kansai-森寛斎-1814-1894-gemalt-im-sommer-1869","title":"Landschaft mit Boot  |  Mori Kansai 森寛斎  |  1814-1894 (gemalt im Sommer 1869)","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMori Kansai gehört zu den drei bedeutendsten Vertretern der Mori-Schule im 19.Jh. Er erhielt zu seinen Lebzeiten hohe Auszeichnungen in der Kunstwelt und nahm an bedeutenden Ausstellungen teil. Sein Name gehört zum Kernbestand der Malerei des 19.Jahrhunderts. Man findet Bilder von ihm in den wichtigsten Museen Japans, u.a. auch im Nationalmuseum von Kyoto.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Sujet ist romantisch-historisierend, wie es in jener Zeit beliebt war. Kunstvoll, wie der Mond quasi in den Wolken hängt - die ganze Bildgestaltung ist bestechend mit der klassischen Dreieckskomposition: Fels, Mond und Schiff. Die differenzierte Textur in der Pinselführung des gemalten Felsens verrät den großen Könner.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBetrachtet man die Figuren im Boot, erkennt man sofort, dass es Chinesen sind. Die Schachtel weist auch darauf hin, dass der Felsen im zitierten Foto der berühmte „Rote Felsen“ am Yangtse-fluss ist, bei dem im Jahre 208 in China die historisch außerordentlich wichtige Schlacht von Chibi stattgefunden hat.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie originale Schachtel stammt vom Enkel von Mori Kansai, was ein wichtiges Indiz für die Echtheit der Malerei ist. Das Bild ist datiert mit Sommer 1869.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"80cm x 134cm \/ Papier","offer_id":53798619185537,"sku":"080104 H4","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2076.jpg?v=1733413971"},{"product_id":"landschaft-bootsfahrt-tani-buncho-谷文晁-1763-1840","title":"Landschaft, Bootsfahrt  |  Tani Bunchō 谷文晁  |  1763-1840","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eTani Bunchō war im frühen 19. Jahrhundert in diverser Hinsicht ein herausragender Mann. Er beherrschte viele Stile (was in Japan als Zeichen von Professionalität galt) und muss eine charismatische Persönlichkeit gewesen sein – in den Biografien von nicht wenigen namhaften Malern lesen wir, dass ihnen Tani Bunchō den Weg gezeigt hätte. Dank ihm sollen sie in der Kunst ihre wahre Bestimmung gefunden haben.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\" data-mce-style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDoch wie es bei solchen einflussreichen und großen Talenten der Fall ist, ist ihre Produktion immens. Solche Maler arbeiteten Tag für Tag von morgens bis abends. Es entstand ein Ouevre mit Bildern von feinster realistischer Detailtreue, von farbig überwältigenden Kompositionen und von Bildern ekstatischer Skizzenhaftigkeit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDiese Tuschemalerei fasziniert durch ihre Spontaneität und einen daraus resultierenden meisterhaften Schwung. Die Energie eines reißenden Wildwassers wird in der dramatisch aufgeworfenen Bewegung eines Felsens am unteren Bildrand ebenso reflektiert wie in den expressiv sich windenden Ästen, unter denen das Boot durchfährt. Die assoziative Übertragung einer solchen Idee von ungestümem Wasser auf die nähere Umgebung verrät den genialischen Impetus von Tani Bunchō.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild ist in jüngster Zeit wohl neu montiert worden – das Blau des seidenen Damast Stoffes wirkt ebenso brillant wie die Leisten über und unter dem Bild (ichimonji) aus Goldbrokat.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"66cm x 202cm \/ Papier","offer_id":53798631702913,"sku":"090311 A4","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2097.jpg?v=1733414476"},{"product_id":"gardinen-yokoyama-taikan-sign-横山大観-落款-1868-1958","title":"Gardinen | Yokoyama Taikan (sign.)  横山大観 (落款) | 1868-1958","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eYokoyama Taikan ist einer der großen Persönlichkeiten in der Malerei des frühen 20. Jahrhunderts. Er war der berühmteste Schüler von Hashimoto Gahō, der die Malerei der Meijizeit (1868-1912) neu definiert hatte. Taikan wurde Professor an den ersten Kunst-Institutionen des Landes, doch gebärdete er sich unabhängig und unternahm mehrere Reisen in verschiedene Länder. Er wurde sehr verehrt und häufig imitiert. Seine Stile sind weit gefächert, er fand aber in allen seinen Malereien eine Darstellungsweise, die man schnell als „typisch Taikan“ – empfindet. Taikan spielt hier mit verschiedenen klassischen Elementen, doch seine neue Art, mit Ihnen umzugehen ist der Mangel an Selbstverständlichkeit. Viele Aspekte in dieser Landschaftsmalerei sind bei genauerem Nachprüfen in ihrer Kombination unlogisch – doch gerade das war für Taikan reizvoll.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDas Verhältnis von Innen- und Außenraum ist geistreich. Die Verwendung von Gardinen (\u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003esudare\u003c\/i\u003e) z. B. inspirierte ihn zu einem Spiel von dekorativen Elementen des Gardinen-Randes mit dem Ausblick auf die Kiefer. Kiefer und Gardinenrand verschmelzen vollkommen unrealistisch miteinander. Taikan scheute sich auch nicht, rechts außen eine Goldwolke vor der Gardine – im Innenraum! - durchzuziehen. In seiner Welt - und das ist ein moderner Zug bei ihm - ist erlaubt, was formal eine gute Wirkung macht und einen attraktiv verspielten Effekt hat. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDie Kolorierung des ganzen Stellschirms mit Braun-, Grün- und Goldtönen ist ausgesprochen elegant. Doch die Verwendung von Weiß (bei den Chrysanthemen) war damals modern und irritierte die klassische Grundhaltung der Malerei.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"168cm x 91cm \/ Papier","offer_id":54432989020545,"sku":"100626 H4  -1","price":3800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true},{"title":"168cm x 91cm \/ Goldfolie　4-fältig","offer_id":54432989053313,"sku":"100626 H4  -2","price":3800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_3815_2.jpg?v=1750965279"},{"product_id":"raben-im-herbst-yamamoto-shunkyo-山元春挙-1872-1933","title":"Raben im Herbst | Yamamoto Shunkyō 山元春挙 | 1872-1933","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eYamamoto Shunkyō ist einer jener bedeutenden Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich über eine wohlhabende Käuferschicht freuen konnten. Er besaß eine Villa mit Atelier in Otsu, direkt am Biwasee, mit einem prachtvollen japanischen Garten. Doch es ist still geworden um Yamamoto Shunkyō, nicht weil man seine Kunst nicht schätzen könnte, sondern da er eine – heute unpopuläre – deutlich erkennbare Vorliebe hatte für große Formate und für monumentale, grandiose Formkonzepte. Shunkyō verdient aber eine Neueinschätzung, die seiner wahren Position in der japanischen Kunstgeschichte gerecht wird, denn jedes Bild, das man irgendwo in einer Auktion oder bei einem Kunsthändler findet, verblüfft oft durch seine hohe Qualität\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Bild verlangt mit seiner Länge einen Raum, dessen Decke an die 3m hoch sein sollte. (Solch hohe Zimmer hatten früher nur sehr begüterte Leute in ihren Wohnhäusern). Doch Shunkyō erfüllt dieses Format sehr wohl. Das Hauptgeschehen mit den kahlen Bäumen beansprucht etwa einen Drittel des Bildes – unten ist ein breiter Streifen weißer Schnee und über den Baumkronen tummeln sich Raben im Schneehimmel. Sie sitzen im Vordergrund auf dem prominenten Baum, drüber suchen sie in Gruppen das Weite, immer kleiner werdend sich in den Schneehimmel verlierend. Das ergibt eine Tiefendimension, die wir auch bei den Bäumen stark empfinden, die gleichsam in den dunstigen Hintergrund abrücken. Mit dieser Betonung der Bildtiefe durch Raben und Bäume wird eine natürliche Balance zur Bildhöhe erreicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Gesamtstimmung ist sofort erkennbar: es ist Winter, es gibt keine Farben, Melancholie herrscht vor mit den beiden Bäumen im Vordergrund, die isoliert schräg im Schnee stehen; sie wirken mit ihren aufstrebenden Baumkronen geradezu sehnsüchtig. Was Leben hat, sind die Raben, doch sie werden bald alle auffliegen und die öde Szene verlassen.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"42cm x 211cm \/ Papier","offer_id":55019441717633,"sku":"211102 FH3","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_4889.jpg?v=1764156192"},{"product_id":"byodoin-im-schnee-雪景色の平等院-okajima-seiko-岡嶋清曠-1828-1877","title":"Byōdōin im Schnee 雪景色の平等院 | Okajima Seikō 岡嶋清曠 | 1828-1877","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDer Byōdōin in Uji, im Süden von Kyoto, ist eine der berühmtesten und besterhaltenen Tempel-Anlagen Japans aus dem Mittelalter. Er ziert die Rückseite der 10-Yen Bronze-Münze und ist ein Muss für jeden Touristen. Man kann von diesem prachtvollen Tempel vor einem Teich, in dem er sich spiegelt, spektakuläre Aufnahmen machen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDoch Okajima Seikō denkt nicht in solchen Dimensionen. Er gehört der Shijō-Schule an und ist durch und durch ein Mensch von Kyoto, dem das Intime näher liegt als das Prahlerisch-Großartige. Stil hat, was fein ist und menschliche Wärme spüren lässt. Die schneebedeckten Kiefern beeindrucken in ihrer Eleganz mindestens so sehr, wie die Tempelanlage aus dem 10. Jahrhundert. Die beiden imposanten goldenen Phönix-Gestalten, die das Dach des Zentralgebäudes zieren, sind auf seinem Bild zwei hübsche Vögelchen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eWofür aber der Maler große Bewunderung hatte, waren die reichen Arrangements von Balken, Säulen und Dächern der Anlage. Er rhythmisiert sie alle wunderbar, ohne sich an die realen Größen-Verhältnisse zu halten. Damit wird Byōdoin auf diesem Bild zu einem intimen Tempel, der in seinem Winterkleid jeden Menschen mit Geschmack in Kyoto erfreut.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"55cm x111cm \/ Seide","offer_id":55019476812161,"sku":"220710 H3","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_4896.jpg?v=1764156448"},{"product_id":"kinkakuji-im-winter-冬景色の金閣寺-mori-kansai-森寛斎-1814-1894-gemalt-1869","title":"Kinkakuji im Winter  冬景色の金閣寺 | Mori Kansai  森寛斎 | 1814-1894　(gemalt 1869)","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eMori Kansai stammte aus einem Samurai-Milieu, doch er erkannte die Zeichen der Zeit und begeisterte sich für die Neugestaltung Japans in der Meiji-Zeit (1868- 1912). Er rechnete sich also (zeitweise aktiv, was ihm Schwierigkeiten bescherte) zum „Kaiser-Lager“. Dieses Bild malte er 1869, ein Jahr nach Beginn der Meiji-Restauration. Diese neue Epoche eines tiefgreifenden Umbruchs (in der Malerei vor allem in der Konfrontation mit europäischer Kunst) hinterließen bei ihm wenig Spuren. Bis an sein Lebensende blieb er grundsätzlich den alten ästhetischen Werten treu und experimentierte kaum.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDas Thema hier ist eine der glanzvollsten Szenerien in Kyoto zur Winterszeit. Der „Goldene Pavillon“, wie der Kinkakuji im Westen genannt wird, ist bis heute ein „Muss“ für jeden Kyoto-Touristen. Die Anlage ist denn auch höchst beeindruckend, da der Pavillon in einen großartigen Landschaftsgarten mit einem Teich und einer sog. „geborgten Landschaft“ (\u003ci\u003esh\u003c\/i\u003e\u003c\/span\u003e\u003ci\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE-CH;\"\u003eakkei \u003c\/span\u003e\u003c\/i\u003e\u003cspan lang=\"JA\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'MS Mincho'; mso-ascii-font-family: Arial; mso-hansi-font-family: Arial; mso-bidi-font-family: Arial; mso-ansi-language: DE-CH;\"\u003e借景\u003c\/span\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003e) der dahinter liegenden Berge eingebettet ist. Gerade in diesem Punkt zeigt sich, wie wenig Mori Kansai an einer „korrekt realistischen“ Vedute gelegen war, d.h. wie sehr er die ganze Szenerie romantisiert. Der große Bergzug hinter dem Pavillon ist (bei allem Einkalkulieren des Maler-Standorts) viel zu hoch. \u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e \u003c\/span\u003eEr dient als Mittel, um Monumentalität und Weite zu suggerieren. Die Schar wegfliegender Vögel darüber, die gegen den oberen Bildrand immer kleiner werden, leisten das Ihre in dem Bemühen, den Bildbetrachter „unendliche Tiefe“ ahnen zu lassen. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDie Geborgenheit des Pavillons durch umrahmende Kiefern ist wohl ebenso eine bildnerische Phantasie – mindestens heutzutage ragen hinter dem Gebäude keine hohen Kiefern mehr auf. Mit solcher Poetisierung befindet sich der Maler ganz in den Fußstapfen des großen Vorbilds Maruyama Ōkyō (1733-1795), der sich selten nur mit bloßem Realismus begnügte. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan lang=\"EN-US\" style=\"font-size: 10.5pt; mso-bidi-font-size: 11.0pt; font-family: 'Century',serif; mso-fareast-font-family: 'MS Mincho'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-font-kerning: 1.0pt; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: JA; mso-bidi-language: AR-SA; mso-no-proof: yes;\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: 'MS Mincho'; mso-font-kerning: 1.0pt; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: JA; mso-bidi-language: AR-SA;\"\u003eDoch ein Detail reicht über Maruyama hinaus und verrät ihn als Kenner neuer stilistischer Mittel seiner Zeit: Schnee wurde in der Regel nur durch Auslassung eines Farbauftrags dargestellt, d.h. der helle Bildgrund musste Schnee-Wirkung erzeugen. Das ist auch hier der Fall, doch der Künstler wollte unbedingt auch einige Schneeflocken malen, was mit der Auslassungs-Technik nicht möglich ist. Und so hat er mit kreideweißer Farbe nachträglich weiße Punkte hinzugefügt. Solcher Einsatz von schneeweißer Farbe war damals modern, man findet ihn nur bei den „Avantgardisten“ der Meiji-Zeit - was ja Mori Kansai im Prinzip nicht sein wollte. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"62cm x 199cm \/ Seide","offer_id":55323821900161,"sku":"120504 CD3","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_5449.jpg?v=1770391116"},{"product_id":"diptychon-landschaft-haubenmaina-auf-pflaumenblute-hasegawa-settan-attr-長谷川雪旦-伝-1778-1843","title":"Diptychon Landschaft \/ Haubenmaina auf Pflaumenblüte | Hasegawa Settan (attr.) 長谷川雪旦 (伝) | 1778-1843","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eHasegawa Settan war vor allem als Holzschnittkünstler bekannt. Er machte sich einen bleibenden Namen durch eine Veduten-Sammlung von Edo (in \u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003eEdo Meishō Zue\u003c\/i\u003e). Aber wie so viele andere bildende Künstler seiner Zeit, hatte er diverse Maler-Fähigkeiten. Hier bewegt er sich vollkommen sicher im Stil der Tuschemalerei, wie wir sie in Japan seit dem 15.Jahrhundert kennen. Man könnte meinen, dies sei sein Hauptmetier. Denn es ist ja nicht nur die Beweglichkeit des Pinsels, die bezaubert, weil sie in Zen-Geistigkeit aus dem Moment heraus entstanden scheint, nein, man spürt auch eine intelligente übergeordnete Komposition der beiden Sujets, die als Diptychon etwas ungewöhnlich ist: \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eDie Biegung des Astes, auf dem der „Lachende Vogel“ sitzt (das ist die deutsche Übersetzung von \u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003ekakachō,\u003c\/i\u003e der japanischen ornithologischen Bezeichnung von Haubenmaina), findet eine Antwort in der gebogenen Hügellinie der Landschaft links. Deren Bäume stehen wiederum von dieser Linie ab und entsprechen somit in ihrer Gegenbewegung dem Ast, auf dem der Vogel sitzt. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eSomit gehören diese beiden Bilder wirklich formal zueinander, auch wenn sie einzeln durchaus unabhängig voneinander aufgehängt werden können, denn sie sind in sich selber vollkommen ausbalanciert. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eUnterschrift und Siegel konnten nicht verifiziert werden, da Holzschnittkünstler in Malerei-Referenzwerken oft nicht zu finden sind, und umgekehrt die Signaturen auf Malereien von Holzschnittkünstlern nicht in den Referenzwerken von Holzschnittkünstlern erfasst sind… In der oben erwähnten Veduten-Sammlung von Edo (in \u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003eEdo Meishō Zue\u003c\/i\u003e) findet sich seine Unterschrift oft, aber dabei ist das erste Zeichen (anders als auf diesem Bild) immer deutlich als „Schnee“ \u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'MS Mincho'; mso-ascii-font-family: Arial; mso-hansi-font-family: Arial; mso-bidi-font-family: Arial; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"JA\"\u003e雪\u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003egeschrieben, und so soll dieses Diptychon als „zugeeignet“ gelten. \u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Cambria',serif; mso-bidi-font-family: 'Apple Color Emoji'; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003e- \u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eDie Montierung weist Altersspuren auf, ist aber im Ensemble sehr stimmig.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"45cm x185cm \/ Seide","offer_id":55323848147329,"sku":"130128 F4","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_5457.jpg?v=1770391399"},{"product_id":"marz-aus-zwolf-monatsbilder-四季図-12幅-yoshimura-kokei-吉村孝敬-1769-1836-kopie-kopie","title":"Zwölf Monatsbilder: 3. Das Märzbild |  Yoshimura Kokei 吉村孝敬  |  1769-1836","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eIm März ist das wichtigste Thema \u003ci\u003esakura\u003c\/i\u003e. Es wird aber nicht nur ein einzelner Kirschbaum in einem Garten abgebildet, sondern es sind vermutlich sogar wilde \u003ci\u003esakura\u003c\/i\u003e, die in den Bergen wachsen. Eine solche Szenerie kann man am besten in Yoshino, südlich von Nara bewundern, wo es auch alte Sorten von Kirschbäumen gibt, die aus der Nähe betrachtet noch nicht so brillant und üppig wirken wie die neueren Sorten, die man meistens in den Stadt-Parks und den Tempelgärten sieht; die dezente Kolorierung deutet auf diese ländliche Kirschblüten-Variante hin.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eAuf der Oberleiste gibt es nur dekorative Wolkenzüge, doch auf der Unterleiste finden wir eine Gruppe von Blumen, die nicht eindeutig zu bestimmen sind. Man könnte (auch saisonal korrekt) an Veilchen \u003ci\u003esumire\u003c\/i\u003e denken, doch überzeugt die Form der Blätter nicht…\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003e(nur als Serie käuflich)\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"29cm x 179cm \/ Papier mit bemalter Seiden-Einfassung","offer_id":55328730579329,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_5477_369e7569-0d6e-474b-b346-2c258ea53d45.jpg?v=1770728705"},{"product_id":"meeres-landschaft-hashimoto-gaho-橋本雅邦-1835-1908-1905-kawai-gyokudo-川合玉堂-1873-1957","title":"Meeres-Landschaft | Hashimoto Gahō 橋本雅邦  | 1835-1908 (1905) \/ Kawai Gyokudō 川合玉堂 | 1873-1957","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eHashimoto Gahō gilt als einer der großen Neuerer der japanischen Malerei am Ende des 19. Jahrhunderts. Dies war eine turbulente Zeit in Japan. Das Inselland wurde in kultureller, politischer und gesellschaftlicher Hinsicht überrannt. Den Kompass für die Zukunft zu finden, wurde in vielen Aspekten des Lebens schwierig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn der Malerei wurden Künstler mit neuen Techniken, neuen Motiven und überhaupt neuen Sichtweisen konfrontiert, mit denen sich auseinanderzusetzen einen immensen geistigen Aufwand verlangte. Japan konnte damals ja selbst schon auf eine reiche tausendjährige Kunstgeschichte zurückblicken und musste einen Weg finden, Zeitgenössisches zu schaffen, ohne die eigene Herkunft zu verraten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEin bedeutendes fünfhundertjähriges Erbe war die Tuschemalerei, die es so in Europa nicht gegeben hatte. Vor allem Gahō kümmerte sich um dieses Problem. Einfach so malen „wie früher“, war sicher nicht der Weg, aber wie konnte man aus dem Schatz der eigenen Geschichte profitieren und doch etwas „Modernes“ schaffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eGahō setzt in dieser Vedute bei der klassischen Meeres-Landschaft an – in der Ferne eine Bucht und im Vordergrund eine Halbinsel. Daran ist im Prinzip nichts Revolutionäres. Doch wenn man genau hinschaut, wie die Bucht gemalt ist, spürt man: so hat man vom 15. bis ins frühe 19. Jahrhundert nicht gemalt. Gahō wählt für die Bucht einen sehr feuchten breiten Pinsel, in dessen Strichstruktur feine Vibrationen der malenden Hand erkennbar sind (aus der Sicht der Tradition ist das „unmöglich“). Links, am Beginn, wo noch am meisten Wasser im Pinsel ist, malte er unverzüglich nach dem „Bucht-Strich“ Kiefern, die wegen der Nässe auf dem Papier verschwimmen und die Illusion eines Dunsts erzeugen. (Diese \u003cem\u003etarashikomi-\u003c\/em\u003eTechnik stammt aus der Rinpa-Schule - also nicht der Tuschemalerei-Tradition). Die Kiefern vorne auf der Halbinsel wirken dann als Kontrast vollkommen klar – obwohl es sich um nichts mehr als geschickt arrangierte Tupfer handelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie beiden der Halbinsel vorgelagerten Schiffe sind auch nur drei Querstriche mit ein paar Punkten drauf. Weiter unten bewegt sich aber ein anderes Schiff, größer, realistischer – hier rudert deutlich ein gebückter Bootsmann. Mit all diesen Details kommen Atmosphäre und Tiefenwirkung ins Bild, die in eine großzügige „Himmels-Leere“ ausstrahlen können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild ist opulent mit kostbarer Gold-Seide montiert, wahrscheinlich vom Schüler und großen Bewunderer Gahōs, dem hochangesehenen Maler Kawai Gyokudō, der auch die Schachtel kreierte, unterschrieb und mit einem Siegel versah.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"36cm x 196cm \/ Papier","offer_id":55968286802305,"sku":"230615 B4","price":3500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_7546.jpg?v=1786444471"},{"product_id":"zen-haboku-landschaft-kano-tanyu狩野探幽-1602-1674","title":"Zen haboku-Landschaft | Kanō Tanyū 狩野探幽 | 1602-1674","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eTanyū ist bestimmt die großartigste Künstlerpersönlichkeit der allmächtigen Kanō-Schule im frühen 17. Jh. Er war es, der den neuen Stil der Edozeit (1602-1867) formulierte, und so konnte die Schule auf der Basis seiner Schöpfungen inhaltlich aufbauen und der neuen Kunst-Epoche einen Stempel aufdrücken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEin Wesenszug seines Künstlertums ist seine Vielseitigkeit, die auf die Bedürfnisse einer zunehmend bürgerlich werdenden Gesellschaft antwortete. Der stilistische Reichtum seiner Handschrift wurde zum Ideal von Virtuosität für die begabtesten Maler der Epoche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn diesem Bild ist das Thema die „Zen-Malerei im \u003cem\u003ehaboku\u003c\/em\u003e-Stil“, wie ihn Sesshū im 15.Jh. aus China eingeführt und in Japan zur Vollendung gebracht hatte.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003cem\u003eHaboku\u003c\/em\u003e heißt direkt übersetzt: „gebrochene Tusche“. Gemeint ist eine schnell hingeworfene Tusche-Skizze, die eine Zen-Erleuchtung andeutet. Tanyū hatte (anders als Sesshū) nie eine Zen-Schulung genossen, aber sein Genie war so eminent, dass er diesen Zen-Stil trotzdem meisterhaft beherrschte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDiese kleine Landschaft könnte (zufällig?) aus einem großen Tintenfleck entstanden sein, aus dem dann der inspirierte Maler eine Baumgruppe schuf. Er tat das aber nicht, indem er den Flecken aufwändig bearbeitete. Nein, er fügte nur blitzschnell und mit sicherer Intuition (in verschiedenen Tusche Intensitäten) ein paar weitere Striche hinzu, und plötzlich waren ein Hügel, ein hoher Berg, ein Tempel und ein Fischer auf dem See etc. vorhanden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Gefahr bei solchen Augenblicks-Bildern ist, dass die kaum geplanten Pinselzüge formal keinen Zusammenhang erreichen. Doch gerade dieser Aspekt macht dieses Kleinod so attraktiv. Das Tempo, das Tanyū anschlug, nachdem sich gleichsam ein Tusche-Fleck „ereignet“ hatte, hinderte ihn nicht, ein in sich vollkommen ausbalanciertes Landschaftsbild (zu dem kompositorisch auch Signatur und Stempel zählen) zu kreieren.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"28cm x 139cm \/ Papier","offer_id":56274005623169,"sku":"200615 E3","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_7789.jpg?v=1789556087"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/collections\/IMG_7546.jpg?v=1792581837","url":"https:\/\/guignard-kyoto-collection.ch\/collections\/landschaften.oembed","provider":"Guignard Kyoto Collection","version":"1.0","type":"link"}