{"title":"Vögel","description":null,"products":[{"product_id":"vogel-auf-hagistrauch-yamamoto-baiitsu-山本梅逸-1783-1856","title":"Vögel auf Hagistrauch | Yamamoto Baiitsu 山本梅逸 | 1783-1856","description":"\u003cp\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: 'MS Mincho'; mso-font-kerning: 1.0pt; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: JA; mso-bidi-language: AR-SA;\"\u003eBaiitsu lebte in Nagoya, wo er wenig Zugang zu klassischer japanischer Kunst hatte. Aber er war der Protégé eines reichen Händlers, der chinesische Kunst der Ming- und Ching-Dynastie sammelte. Bei ihm studierte Baiitsu die Originale und hatte deshalb immer ein chinesisches Flair in seinen Bildern; seine Werke pflegen einen Hang zum Kostbaren und Prachtvollen aufzuweisen. Man findet bei ihm auch eine ganz andere Bild-Gestaltung als bei seinen japanischen Kollegen. Die poetischen leeren Zonen, die in einem Bild japanischer Malerei so sprechend und erfüllt sind, entdeckt man bei ihm selten. Umso großartiger – deutlich an chinesischen Vorbildern geschult – ist sein Umgang mit der Farbe. Dieses Bild ist außerordentlich reich in den Nuancen der Grüntöne im Blätterwerk. Zudem konzentriert Baiitsu geschickt das intensivste Blau in den Köpfen der Vögel. Diese wirken brillant, da dieses Blau von den roten Akzenten der Hagiblüten in seiner Wirkung gesteigert wird. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c!----\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"48cm x 178cm \/ Seide","offer_id":49561977028908,"sku":"","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1245.jpg?v=1723210549"},{"product_id":"falke-mit-roter-kordel-anonym不詳-19-jahrhundert","title":"Falke mit roter Kordel | anonym不詳 | 19. Jahrhundert","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Falkenbild ist nicht signiert und kann nur ungefähr datiert werden, doch zweifellos war der Maler ein eindrucksvoller Könner. Das kann man schon deshalb behaupten, weil das Bild kaum einer Schulrichtung zuzuordnen ist. Hier war viel originaler Geist am Werk. Das Bild erfüllt die Anforderung an Großartigkeit und Heroik, die ein Auftraggeber - ihn darf man wohl annehmen - von einem Portrait „seines“ Falkens erwartete. Der Bildaufbau ist schlicht, aber der Raubvogel ist dennoch in seiner Pose vollkommen natürlich.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Detailfreude ist ungehemmt – ein Absuchen der Finessen in der Darstellung des Kopfs zum Beispiel ist eine Augenweide, und doch geht ob der vielen Finessen die Kraft der gesamten Gestalt nicht verloren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Freude an der Herrlichkeit eines solchen Vogels, wird auch mit den restlichen Elementen des Bildes zum Ausdruck gebracht – das strahlende Himmelblau der Fußfesseln und das vitale Rot der aufwendig geflochtenen Kordel, (die im Bildaufbau eine wichtige Balance-Aufgabe erfüllt) ist Ausdruck reiner Bewunderung eines majestätischen Falken\u003c\/p\u003e\n\u003c!----\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"75cm x 192cm \/ Papier","offer_id":49562068484396,"sku":"151030 A5","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1286.jpg?v=1723213046"},{"product_id":"zwei-kraniche-sakai-hoitsu酒井抱一-1761-1829","title":"Zwei Kraniche | Sakai Hoitsu酒井抱一 | 1761-1829","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eKraniche sind Symbole von glücklichem, langem Leben. Sie begleiten den Glücksgott Fukurokuju und sind die repräsentativen Vögel der Insel Hōraizan, d.h. der „Insel der Unsterblichen“. Etwas von diesem Symbolcharakter schwingt auch in diesem Bild mit. Die zwei Vögel sind nur auf einander bezogen, sie stehen in einem vollkommen neutralen braunen Raum. Die Position ihrer Füße gibt uns die einzige Raumtiefe, denn die Körper selber sind mehr von der Kontur her gedacht als vom Volumen (d.h. vom Dreidimensionalen). Umso kraftvoller ist das Linienspiel. Der untere Vogel ist aus einer halben Ovalform heraus gedacht - die fast geometrische Linie beginnt bei der Unterseite seines Kopfes und endet perfekt in der Kurve bei den Schwanzfedern.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eSehr geschickt, wie der Maler der Gefahr ausweicht, dass die beiden Körper mit ihrem Weiß vom Hintergrund isoliert bleiben könnten: er zieht das Braun der Grundierung ins Federkleid, um Federschichten anzudeuten. Ein Kabinettstück ist auch das Spiel der Beine und Füße. Wundervoll wie hier Leerräume ausbalanciert sind durch das Gestelze der Beine und das Spreizen der Zehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eHoitsu ist einer der großen Vertreter der Rinpa-Schule, die seit dem 16. Jh. ganz neue bildnerische Mittel erfand oder mindestens aus der Hofmalerei yamato e heraus entwickelte. Ihr Thema ist nicht Realismus, sondern Formen, Linien und Farbenspiel. Insofern haben wir es hier mit einem typischen, eleganten Rinpa-Bild zu tun.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c!----\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"44cm x 182cm \/ Seide","offer_id":49562132185388,"sku":"160606 A0B3","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1303.jpg?v=1723214594"},{"product_id":"kuckuck-nishiyama-hoen-西山芳園-1804-1867","title":"Kuckuck | Nishiyama Hōen 西山芳園 | 1804-1867","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eNishiyama Hōen war ein Schüler von Matsumura Keibun, der in Kyoto in der sog. Shijō-Schule zusammen mit seinem älteren Halbbruder Goshun, den Geist des großen Malergenies Maruyama Ōkyō weitervermittelte. Ein wichtiges Kennzeichen dieser Schule ist realistische Genauigkeit, wobei aber Poesie und Eleganz den Ton angeben. Alle diese Elemente finden sich in dieser Miniatur. Das Federkleid des Kuckucks wurde genau studiert, ebenso die Flughaltung des Vogels. Der Regen ist poetisch nur mit feinen breiten Grauzonen, die elegant ins Bild schwingen, angedeutet. Das Moment der Eleganz empfindet man aber auch im Verzicht auf zusätzliche Motive – kein Baum kein Mond keine Berge. Erster Blickfang ist der ausdrucksvolle Kopf. Der geöffnete Schabel lässt den Kuckucksruf hören, den Japaner im Frühling genauso lieben (und poetisieren) wie wir, obwohl sein Ruf etwas anders klingt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild ist neu montiert, eingefasst mit einer Seide in sattem Blau, und einem hellen, Regenfarbe assoziierenden Graublau oben und unten. Die beiden Zierbänder (fūtai), die ja oft plastisch appliziert werden, sind hier nur durch zwei Stoffstreifen angedeutet. Auch solches Understatement hat eine elegante Note\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eNishiyama Hōen ist seit alters sehr angesehen. Man findet seine Werke nicht nur im Metropolitan Museum, New York, im British Museum in London, sondern auch in vielen anderen namhaften Asienkunstsammlungen der Welt.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"26cm x 147cm \/ Papier","offer_id":49692794323244,"sku":"131203 DF3","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1514.jpg?v=1724767838"},{"product_id":"glyzinien-eisvogel-fische-kawabata-gyokusho-川端玉章-1842-1913","title":"Glyzinien, Eisvogel, Fische | Kawabata Gyokushō 川端玉章 | 1842-1913","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eGyokushō gilt künstlerisch als einer der wichtigsten Erben der Shijō-Schule, jener Malerinstitution, die in der Kunstmetropole Kyoto im 19. Jahrhundert tonangebend war. Er brachte diese Shijō-Kunst nach Tokyo, wo er an der Kunsthochschule Leiter der Abteilung für Malerei wurde. Gyokushō wurde vielfach ausgezeichnet, und seine Werke fanden nicht nur ins Nationalmuseum in Tokyo Eingang, sondern auch in die Asienkunstsammlungen des Metropolitan Museums in New York, des Museums of Fine Arts in Boston Massachusetts, und des Victoria and Albert Museums in London etc.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Kombination von Eisvogel, Glyzinien und Fischen als gleichberechtige Motive in einem Bild ist aus der Perspektive der Shijō-Schule ungewöhnlich.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003eAber solche Neuerungen brauchte es, um den Geist der Schule im 20. Jahrhundert lebendig zu erhalten. Wichtig für den Maler in diesem großen Format war wohl auch die Spannung zwischen dem Vogel und den Fischen. Der Vogel wendet seinen Kopf in hoher Konzentration seiner Beute zu, und die Fische schwimmen leicht aufwärts – es sieht aus, als würde der unterste Fisch mit seiner Wendung nach oben die Gefahr des Fischjägers ahnen. Diese Spannung zwischen Vogel und Fischen wird balanciert durch eine Nonchalance der Glyzinien, die mit ihren Ranken die beiden Welten verbindet. Der malerische Zauber ihrer Blütengestaltung erinnert an die genialen Glyzinien-Stellschirme von Maruyama Ōkyō (1733-1795), der die künstlerische Orientierungsinstanz der Shijō-Schule war.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"54cm x 197cm \/ Seide","offer_id":49692845965612,"sku":"160226 EE3","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1531.jpg?v=1724768762"},{"product_id":"spatzen-im-bambus-省の竹-kishi-chikudo-岸竹堂-1826-1897-morikawa-sobun-1847-1932-森川曽文","title":"Spatzen im Bambus 省の竹 | Kishi Chikudō 岸竹堂 | 1826-1897 – Morikawa Sōbun | 1847 -1932　森川曽文 | ","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Bild ist ein interessantes Gemeinschaftswerk. Team-Arbeit ist in der japanischen Malerei keine Seltenheit, doch sind in der Regel zwei oder mehrere Maler am eigentlichen Bild beteiligt und unterschreiben auch jeweils nur jenes Element, das sie dem Bilde beigefügt haben. Hier aber hat das Hauptbild der zu seiner Zeit berühmte Kishi Chikudō gemalt, und es ist anzunehmen, dass der 20 Jahre jüngere und weniger illustre Maler Morikawa Sōbun später (eventuell erst nach dem Tode von Chikudō) das Bild in Verehrung für den Meister montiert und die Montierung bemalt und signiert hat.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e    \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eNun, das Spatzen-Spektakel in der Luft von Chikudō ist sicher sehr virtuos formuliert – keine zwei Vögel haben die gleiche Gestalt. Die Gruppe ist diagonal ins Bild gesetzt, und Sōbun reagiert sensibel darauf. Er wählt als Motiv Bambus, denn Spatzen sind traditionell damit verbunden. Auf der Höhe der Gruppe findet sich in der Montierung eine Staude, und im oberen und unteren Bereich der Montierung gibt es weitere Bambus-Halme, die genau den gleichen schrägen Winkel aufweisen wie die diagonal platzierte Spatzengruppe.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"42cm x 185cm \/ Papier","offer_id":49692857925932,"sku":"170315 J4","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1537.jpg?v=1724769056"},{"product_id":"wachteln-mochizuki-gyokusen望月玉泉-1834-1913","title":"Wachteln | Mochizuki Gyokusen望月玉泉 | 1834-1913","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMochizuki Gyokusen unterschreibt hier mit dem Künstlernamen Heian \u003cspan style=\"font-family: 'MS Gothic'; mso-bidi-font-family: 'MS Gothic';\" lang=\"EN-US\"\u003e平安\u003c\/span\u003e, was ein alter Name für Kyoto und vor allem auch Kaiserhof bedeutet. Noch keine 20 Jahre alt führte Gyokusen Aufträge für den Kaiserhof in Kyoto aus und wurde später ein Mitglied der Kaiserlichen Kunstkommission. Er gewann viele Preise und war in Kyoto hoch angesehen. Die spezielle Signatur soll womöglich die Aura von schlichter höfischer Eleganz dieses Gold-Stellschirms unterstreichen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eWie bei Wachtel-Bildern üblich, wird hier höchste Sorgfalt auf das differenzierte prachtvolle Federkleid der Vögel gelegt. Dagegen sind die Hirsestauden nur mit wässeriger Tusche und etwas Braungelb Ton in Ton gemalt. Der Duktus dieser Pinselführung ist großzügig und befreit, und er ist in guter Balance zur Kostbarkeit des feingemusterten Gefieders der Vögel. Der Goldgrund fördert beim Betrachter edles Prachtempfinden dieser klassischen Vogelszene, denn Wachteln waren schon in China ein beliebtes Vogelmotiv. Sie wurden nicht nur deshalb gemalt, weil sie ein so bezauberndes Federkleid aufweisen, sondern weil man ihren kämpferischen Charakter bewunderte. So wie man Hahnenkämpfe veranstaltete, gab es im Alten China auch Wachtelkämpfe.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn diesem Bild wird aber eine andere Tugend dieser Vögel betont. Wachteln sollen einen ausgeprägten „Familiensinn“ haben, denn Männchen und Weibchen bleiben ein Leben lang zusammen. Die Haltung der beiden Tiere hier ist im Verständnis des traditionellen japanischen Malers unzweifelhaft jene von „kühnem Mann“ und „devoter Frau“. Befindet sich auf der rechten Seite ein weiteres Familienmitglied (eventuell ein Kind), das vom Männchen herbeigerufen wird? – es bewegt sich eindeutig nach links, wo sich das Vogelpaar befindet und bindet so – nicht formal, doch inhaltlich - die beiden Stellwandteile zusammen.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"180cm x 70cm (2-er Stellschirm) \/ Papier","offer_id":49692987261228,"sku":"231031 BC3","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1583.jpg?v=1724770809"},{"product_id":"zwei-kraniche-mori-ippo-森一鳳-1798-1871","title":"Zwei Kraniche | Mori Ippō 森一鳳 | 1798-1871","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Familie der Mori hat im 19.Jahrhundert große Maler hervorgebracht. Doch man muss sich dabei keine Blutsverwandschaft vorstellen, denn berühmte Familien sicherten sich ihren Namen für die Nachwelt mit Adoptionen. Das gilt auch für Mori Ippō. Er war der Schüler von Mori Tetsuzan, von dem er den Mori-Namen übernehmen durfte und der einer der zehn besten Nachfolger des Genies Maruyama Ōkyō war. Mori Ippō gehört mit dieser Künstlergenealogie zum Zentrum der Shijō-Schule, die in Kyoto auf den ästhetischen Prämissen von Maruyama Ōkyō aufgebaut hatte und bestimmend war für das Kunstgeschehen in Kyoto im 19. Jahrhundert. Gut 50-jährig zeigte man Mori Ippō die Anerkennung für seine Kunstverdienste, indem man ihm Aufträge für die Malerei von Schiebetüren im Kaiserpalast in Kyoto gab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMori Ippō verkörpert das klassische Ideal seiner akademischen Stilrichtung, in der die Brillanz der Komposition und die realistische Darstellung mit einer bezaubernden Souplesse der Pinselführung und diskreten Kolorierung verbunden wurde. In diesem Bild spielt Mori Ippō mit den großen Volumen der Kranichkörper, deren Weiß ihnen elegante Schwerelosigkeit beschert. Und in den Vogelköpfen spielt er mit einem griffigen Realismus, um dem Sujet etwas Schärfe zu verleihen. Dennoch bleibt Bildharmonie das wichtige Ziel, und so könnten die Balancen von rechts-links und oben-unten nicht ausgewogener sein mit den sehr natürlich wirkenden Stellungen der beiden Vögel.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBei so viel feiner und raffinierter Kunst vergisst man beinahe den ikonografischen Hintergrund des Kranichs, der in Asien festliches Symbol für die Sehnsucht nach einem langen, tausendjährigen Leben ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"49cm x 109cm \/ Papier","offer_id":49693084844332,"sku":"091216 AB3","price":1500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1605.jpg?v=1724772201"},{"product_id":"kotobuki-kalligrafie-mit-vogel-壽-koreanisch-anonym-19-jh","title":"Kotobuki Kalligrafie mit Vogel 壽 | Koreanisch anonym | 19. Jh.","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKoreanische Kalligrafien aus dem 19. Jh. (und früher) sind selten im Handel. Der Kalligrafiestil dieses Rollbilds hat etwas Volkstümliches an sich mit seiner Floskelhaftigkeit. Der Vogel links ist gleichsam nur eine Chiffre, wie man sie in der Malerei von Keramik-Gefäßen in verwandter Weise häufig findet. Spannend ist jedoch die Gegenüberstellung dieser Vogel-Formel mit dem höchst kunstvoll und raffinierten Schriftzug des Zeichens für „langes Leben“ (auf japanisch kotobuki).\u003cspan style=\"font-family: 'MS Gothic'; mso-bidi-font-family: 'MS Gothic';\" lang=\"EN-US\"\u003e壽\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eAnalysiert man dieses Zeichen, d.h. teilt man es in seine sechs verschiedenen Bestandteile auf, \u003cspan style=\"font-family: 'MS Gothic'; mso-bidi-font-family: 'MS Gothic';\" lang=\"EN-US\"\u003e士、つ、工、一、口、寸　\u003c\/span\u003erealisiert man schnell, wie schwierig es ist, das Ziel zu erreichen, alle Teile in einem einzigen Atem und Pinselzug zu erfassen. Doch auch in anderen Malereien in diesem Stil zeigt sich, dass koreanische Kalligrafen nie Bedenken hatten, ein Zeichen zusammenzuziehen, Teile auszulassen oder mit freier Phantasie zu entwickeln. Es gibt Malereien von „100 kotobuki“ (gleichsam als grandioses Beglückwünschen), in denen das gleiche Zeichen bis zur Unkenntlichkeit variiert wird. Da ist das Zeichen plötzlich eine Gruppe von Vögeln, dann ein Bambushain, oder ein Blumenstrauß etc. - fast alles ist denkbar. Ein solcher Display von grenzenloser Phantasie scheint mir typisch für die nicht-akademische koreanische Kunst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIst man mit japanischer Kunst in allen Jahrhunderten vertraut, ist die Farbigkeit dieser Malerei mindestens so erfreulich und erfrischend wie dieser spezifische Umgang mit Kalligrafie. Das herrliche Dunkelblau, man möchte es „Preussisch-Blau“ nennen, kennt man in Japan erst im 19. Jh. in der Holzschnittkunst. In der Malerei ist es (mit der Ausnahme vielleicht von Shiba Kōkan) nicht vorhanden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBezaubernd ist ebenfalls das fast verblasste Rosa - und das alles auf einem herrlich „schmutzig“ wirkenden Grund, der mehr als nur als Bildbasis darstellt, sondern voller Leben ist mit all seinen Unreinheiten.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e    \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild wurde In Japan neu montiert. Einige dieser Kalligrafien existieren nur als lose Blätter und sind oft in deplorablem Zustand. Man wählte hier geschickt ein Dunkelgrün, das man in Japan selten verwendet, das aber umso überzeugender zum Farbenkanon dieser Kalligrafie passt. \u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"56cm x 170cm \/ Papier","offer_id":49693150478636,"sku":"220708 AH4","price":2800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_1628.jpg?v=1724773293"},{"product_id":"wildganse-anonym-16-17-jh","title":"Wildgänse  |  anonym  |  16.\/17.Jh.","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Bild ist mit zwei Stempeln signiert, die nicht mit Sicherheit gelesen werden können. Vom Stil und von der Graufärbung des Papiers her muss die Tuschemalerei um 1600 entstanden sein.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003eSie ist in gutem Zustand, und das Bild ist perfekt neu montiert.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eWildgänse sind seit alters ein beliebtes Sujet in Asien. Der Schrei der Wildgans ist ein poetischer Topos für Menschen, die einsam sind und sich nach ihrem Partner sehnen. Zur Melancholie, die solche Bilder mit Graugänsen erfüllt, gehören auch Elemente der Umgebung. Dürr gewordenes Schilf an einem Gewässer vermittelt Trauer, Einsamkeit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eHier haben sich zwei Gänse gefunden und rücken eng zueinander. Man kann den angehobenen Flügel des einen Vogels - wohl des Männchens - als Schutzgeste verstehen, und den gesenkten Blick des andern Vogels als Reaktion des Weibchens auffassen. Das Sujet der Graugänse, das aus China stammt, ist schon früh in der Geschichte von Emotionen erfüllt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKunstvoll an diesem leider anonym bleibenden Werk ist der Umgang mit den Tusche-Intensitäten. Die Füße des Männchens, seine Flügel und ein einzelnes Schilfblatt sind die dunkelsten Akzente. Sie bilden einen Rahmen, in dem sich die Intimität der beiden Partner in zarten Grautönen entfalten kann. Die Feder-Strukturen sind lebendig und sensibel gestaltet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003ePathetisch bleibt die Leere über den Köpfen des Paares. Somit kann man hier ohne Ablenkung in Ruhe den Rhythmus der mit schnellen Pinselwischen gemalten Schilfblätter und die Tristesse der halb verdorrten Schilfhalme genießen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"51cm x 187cm \/ Papier","offer_id":53798626591105,"sku":"081203 FE3　","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2094.jpg?v=1733414219"},{"product_id":"schnepfe-konoshima-okoku-木島桜谷-1877-1938","title":"Schnepfe  |  Konoshima Ōkoku 木島桜谷  |  1877-1938","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKonoshima Ōkoku ist einer der herausragenden virtuosen Maler der letzten Jahrhundertwende. Der Grad der hohen zeitgenössischen Anerkennung lässt sich an seiner häufigen Teilnahme an Landes-Kunstaustellungen (Bunten) ermessen, wo strengste Auswahlkriterien herrschten. Er gilt als Meister der Vogel-\/Pflanzenthematik (kachōga), ist aber durchaus auch als Landschaftsmaler in hohen Ehren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBesonders kostbar sind seine Bildmontierungen, für die er die höchste Sorgfalt aufwendete. In diesem Bild besticht vorerst die Wahl der glänzenden Seide. Je nach Blickwinkel schimmert sie in Blau- oder Grüntönen. Der Maler malte ja das Wasser, in dem die Schnepfe steht, überhaupt nicht und so gibt er die Wasserqualität mit diesem changierenden Seidenstoff wieder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Design der Rollenaufsätze, die er in Keramik herstellen ließ, stammt ebenfalls von ihm. Hier wird ein altes japanisches Wassermotiv der Spirale verwendet, das wiederum auf das Bildelement „Wasser“, welches nur suggeriert wird, aber effektiv gar nicht gemalt ist, hinweist. Eine solche feinsinnig kluge Montierung ist ästhetisch der Höhepunkt der Präsentation eines Rollbildes.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e    \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKonoshimas Werke findet man in Kyoto im City Art Museum und in Tokyo sowohl in der Idemitsu Sammlung als auch im National Museum of Modern Art. In der autoritativen Bildbandserie „Genshoku Nihon no Bijutsu“ ist er im Bd. 30 mit einem großen Stellschirm vertreten (S.72).\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"48cm x 200cm \/ Papier","offer_id":53798637601153,"sku":"090321 A4","price":1600.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2103.jpg?v=1733414701"},{"product_id":"hahn-mit-trommel-鶏-kusumi-morikage-久隅守景-1620-1690","title":"Hahn mit Trommel 鶏  |  Kusumi Morikage 久隅守景  |  1620-1690","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKusumi Morikage ist eine außergewöhnliche Erscheinung in der japanischen Kunstgeschichte. Er war ein angesehener Schüler des großen Kanō Tanyū. Wenn einem jungen Maler solche Gunst erfuhr, ließ er sich dankbar in die Künstlerfamilie der allmächtigen Kanō aufnehmen. Doch das lehnte der selbstbewusste Morikage ab, auch wenn er eine Nichte seines Meisters Kanō Tanyū heiratete…\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEin künstlerischer Grund, warum er auf die Protektion der Kanō-Institution verzichtete, war seine Ablehnung der chinesisch beeinflussten Motiv-Welt dieser Schule; Morikage interessierte sich für das rein Japanische. Sein berühmtestes Bild zeigt eine junge Bauernfamilie beim Melonenessen an einem Sommerabend. Das ist eindeutig keine Kanō-Thematik, und so wurde das Bild nicht nur wegen seiner immanenten Kunstvorzüge, sondern wegen seiner historischen Originalität ein „National Treasure“, der im Nationalmuseum in Tokyo hängt.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Bild mit Hahn wurde aufwändig restauriert und neu montiert. Die rote Farbe des Hahnenkamms leuchtet nun wieder frisch, und die Pinselsprache ist so lebendig, wie man sie von Morikage erwartet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDer Hahn auf der Trommel ist ein beliebtes volkstümliches Sujet in Japan. Er galt als Göttervogel – die großen alten Shintō-Schreine halten sich heute noch prachtvolle Hähne im Schreinbezirk. In jedem Schrein ist eine große Trommel aufgestellt, die bei Zeremonien und Festen (matsuri) geschlagen wird. In der Poesie wird der Sonnenaufgang gerne mit dem Hahnenschrei in Zusammenhang gebracht, was ja schließlich auch der Natur-Realität entspricht. So bilden denn Im „Lande der aufgehenden Sonne“ Hahn und Trommel zusammen ein fixes Motiv.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"65cm x121cm \/ Papier","offer_id":53798651560321,"sku":"090405 D4","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2115.jpg?v=1733415139"},{"product_id":"nachtigall-auf-pflaumenbluten-梅の鳥-moroboshi-seisho-諸星成章-1870-1943","title":"Nachtigall auf Pflaumenblüten 梅の鳥 | Moroboshi Seishō 諸星成章 | 1870-1943","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMoroboshi Seishō gehört zur Garde der zahlreichen begabten Maler, die in der vorletzten Jahrhundertwende noch einmal auf dem klassischen Erbe der ästhetisch maßgeblichen Shijō-Schule basierend, eine reiche Kunstwelt schufen. Moroboshi Seishō, ein Schüler von Kawabata Gyokushō in Tokyo, stammte aus der Präfektur Chiba. Er wurde berühmt für seine Aquarelle, die er auf ausgedehnten Reisen durch Japan geschaffen hatte. Etwas von der Frische seiner pleinair Malerei spürt man auch in diesem Bild. Pflaumenblüten sind in der Regel weiß, doch im Süden Japans gibt es auch dunkelrote Pflaumenblüten, satsumakōbai \u003cspan lang=\"EN-US\" style=\"font-family: 'MS Gothic'; mso-bidi-font-family: 'MS Gothic';\"\u003e薩摩紅梅\u003c\/span\u003e Ob Moroboshi Seishō von Tokyo bis ins südliche Satsuma (heute Kagoshima) gereist ist, um diese Blüten in natura zu sehen, ist nicht bekannt. In seiner Zeit stammten wichtige Politiker in Tokyo aus Kagoshima, und so ist es wohl möglich, dass Moroboshi in Villengärten der Politiker satsumakōbai zu sehen bekam – diese kraftvolle Blütenpracht, die das Heimweh der Satsuma-Politiker stillen sollte…\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDer erste Strich des Bildes war wohl der s-förmige dicke Ast, der das Bild durchquert. Um ihn farblich nicht allzu dominant werden zu lassen, wählte Moroboshi eine wässerige Tusche, zog den Strich dann aber sehr schnell, um vor allem an der Oberseite eine expressive Faserigkeit zu erreichen. Die Blüten tragenden dünneren Äste sind eher dunkel, fast schwarz gehalten, womit die Potenz der roten Farbe gesteigert wird. Ganz nach der klassischen Tradition der alten Shijō-Schule setzte der Maler die Blüten an die formal wichtigen Stellen in der Komposition: Sie akzentuieren das Ende eines Astes oder das Kreuzen von Zweigen, und sie bilden einen brillanten Blumen-Hof für die zarte, quicklebendige Nachtigall. Das unwiderstehliche Rot der Blüten soll aber nicht nur durch formale Aspekte und durch die wohlüberlegte Abstufung der Tuscheintensitäten, sondern auch noch durch das originale frische Blau der Montierung\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003eherausgestrichen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"48cm x 179cm \/ Seide","offer_id":54077370270081,"sku":"131122 E3","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_2809.jpg?v=1740517933"},{"product_id":"meise-auf-ginster-tanaka-nikka-田中日華-1845","title":"Meise auf Ginster | Tanaka Nikka 田中日華 | ?-1845","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eTanaka Nikka ist ein bekannter Maler, der in der repräsentativen Shijō-Schule in Kyoto ausgebildet wurde. Werke von ihm hängen im Boston Museum of Fine Arts und im Ashmolean Museum in Oxford.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Motiv ist recht außergewöhnlich. Der kleine Vogel ist weder eine Nachtigall noch ein Sperling, wie sie häufig auf Blütenästen dargestellt werden, sondern vermutlich eine Meise. Auch der gelbe Ginster ist ein eher seltenes Blumenmotiv.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBei genauerem Hinschauen erkennt man den Meister in der souveränen Disposition der Äste, der Blütengruppen im Kontrast zu einzelnen Blüten. Der Vogel scheint sich mit seinem Blick voll auf die Schönheit der Blüten zu konzentrieren und zwingt uns damit, auch dieser leisen, zarten, aber meisterhaften Pinselsprache aufmerksam zu folgen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild ist sehr hell in den Farben – die Wirkung des Lichtvollen wird durch die gelbe Seide der neuen Montierung noch gesteigert. Dazu wurde oben und unten eine hellblaue Seide kombiniert, die dezent auf die zartgrünen Blätter des Ginsters antwortet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"46cm x 189cm \/ Seide","offer_id":54434993963393,"sku":"101024 DF3　","price":1600.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_3701.jpg?v=1751036101"},{"product_id":"schnepfen-unter-hibiskus-鴫二羽-goto-koho-五島耕畝-1882-1958","title":"Schnepfen unter Hibiskus 鴫二羽 | Gotō Kōho 五島耕畝 | 1882-1958","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eGotō Kōho ist einer jener ernsthaften \u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003enihonga\u003c\/i\u003e-Maler, die eine strenge Schulung erfahren hatten und sich danach in der Ausübung ihres Malerhandwerks durch eine unglaubliche Gewissenhaftigkeit auszeichneten. \u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003eNihonga \u003c\/i\u003eheißt „japanische Malerei“ und ist seit dem späten 19. Jahrhundert eine ästhetische Bewegung innerhalb der stets zunehmenden Stilvielfalt von westlichen und chinesischen Malstilen, die vom Motivischen her auf japanische Identität ausgerichtet ist. Doch die besten \u003ci style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"\u003enihonga\u003c\/i\u003e-Maler waren immer wieder versucht, den traditionellen Motivrahmen zu sprengen. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eGotō Kōho kombiniert hier Schnepfen mit Hibiskus. Sowohl Tier wie Pflanze sind in Japan beheimatet, doch als Motiv ist die Kombination und Auswahl ungewöhnlich. Der Künstler war wohl von der rosa Farbe der Blüten fasziniert und versuchte den Farbakzent mit den Brauntönen der Vögel und den verschiedenen Grüntönen der Blätter zu balancieren. Das Bild ist in jedem Detail von exquisiter Finesse gestaltet und strahlt eine Poesie aus, die heutzutage vielleicht etwas altmodisch wirkt, deren Charme man sich aber nur schwer entziehen kann. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"55cm x 196cm \/ Seide","offer_id":54435007365505,"sku":"120607 CA3","price":1800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_3715.jpg?v=1751037001"},{"product_id":"fasan-mori-kansai-森寛斎-1814-1894","title":"Fasan | Mori Kansai 森寛斎 | 1814-1894","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eMori Kansai gehört zu den drei wichtigsten Vertretern der Mori-Schule im 19.Jahrhundert. Er erhielt zu seinen Lebzeiten hohe Auszeichnungen in der Kunstwelt und nahm an bedeutenden Ausstellungen teil. Sein Name gehört zum Kernbestand der Malerei des 19.Jahrhunderts. Man findet Bilder von ihm in den großen Museen Japans, im Ashmolean Museum in Oxford und im Boston Museum of Fine Arts.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDas Sujet des grandiosen Fasans ist durchaus ein Standard-Sujet, auch wenn es bestimmt in der japanischen Kunstwelt weniger anzutreffen ist als Kraniche, Wildgänse u.a. Wegen ihres prachtvollen Gefieders sind Fasane farblich oft üppig präsentiert. Doch Mori Kansai hält sich hier in der Buntheit zurück und verlagert den Reichtum in Nuancen von Braun- und Grau-Tönen bei einer vielgestaltigen Pinselführung. \u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDer Vogel sitzt auf einem Blütenast, der von einem Baum stammt, der nicht ganz einfach zu bestimmen ist. Wichtiger aber als botanische Eindeutigkeit ist auch hier die Räson des Malers: die zurückhaltende Farbigkeit, die zarten rosa Blüten sollen nicht mit dem Rot des Vogelkopfs konkurrieren, und das feine Hellgrün der Blätter soll sich bedeckt halten, um dem faszinierenden Spiel der verschiedenen Braun- und Grautöne in dem prachtvollen Gefieder nicht die Wirkung zu stehlen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDas Fasanenbild war ein Rollbild von 220cm Länge. Wenn man ein solches Bild aufhängt, braucht es eine Zimmerhöhe von mindestens 250cm. Die war nicht üblich in einem japanischen Bürgerhaus jener Zeit – nur imposante Villen hatten solche Räumlichkeiten. Damit ist auch klar, für wen dieser berühmte Maler das prachtvolle Sujet gemalt hat.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"31cm x 137cm \/ Paneel (Papier)","offer_id":54435013099905,"sku":"081203 A5","price":2300.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_3694.jpg?v=1751037489"},{"product_id":"zwei-vogel-auf-einem-nandinenbusch-oda-kaisen-小田海僊-1785-1863","title":"Zwei Vögel auf einem Nandinenbusch | Oda Kaisen 小田海僊 | 1785-1863","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBilder von Oda Kaisen sind in vielen Asien-Kunstsammlungen in Japan und Übersee anzutreffen. Er war ein Schüler von Maruyama Ōkyō und später vom Ōkyō-Schüler Goshun, interessierte sich aber vor allem für frühe chinesische Malerei und studierte auch Konfuzianismus. In vielen von seinen Bildern spürt man denn auch chinesischen Einfluss. Dieses Bild ist höchstens von der Raumaufteilung etwas unjapanisch – klassisch geschulte Maler der Shijō-Schule, der er als Goshun-Schüler ja seine Ausbildung verdankt, würden bei der Darstellung dieses Sujets wohl mit mehr Leerflächen arbeiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Malerei ist sehr virtuos. Die Vögel sind in ihrem Eifer, die Nandinenbeeren zu picken, außerordentlich lebendig getroffen. Es ist auch geistreich, beide Vögel auf demselben Zweig sitzen zu lassen, so dass der Zweig sich krümmt und deshalb in dieses Bildformat zu passen kommt... Das Bild atmet eine bezaubernde Leichtigkeit. Mit einer wunderschönen, intakten alten Montierung wirkt es sehr elegant.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Signatur scheint einwandfrei zu sein; der Stempel konnte nicht verifiziert werden – Kaisen benutzte sehr viele Stempel, was die Chance erhöht, einen einzelnen Stempel in keiner Dokumentation zu finden.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"85cm x 138cm \/ Seide","offer_id":54595525345665,"sku":"120104 BC3","price":1500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_3761.jpg?v=1762682561"},{"product_id":"falke-auf-zierstange-toki-tomikage-土岐富景-evtl-auch土岐頼芸-1501-1582-oder土岐洞文-16-jh","title":"Falke auf Zierstange | Toki Tomikage 土岐富景　(evtl. auch土岐頼芸 1501-1582, oder土岐洞文) | 16. Jh.","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie berühmtesten Falkenmaler Japans lebten im 16.\/17. Jahrhundert. Häufig ist aber die Autorschaft ihrer Bilder nicht ganz geklärt. Auch bei diesem Bild bestehen Unklarheiten, obwohl der Stempel eindeutig auf den Namen Tomikage hinweist – die Schachtel erwähnt ihn als Schüler von Shūbun, was in der Fachliteratur für Tomikage üblich ist. Sicher ist nur, dass die Familie Toki ein sehr angesehenes Adels-Geschlecht war, und wenn dieser Falken-Künstler ihr angehörte, musste er sich nicht (wie ein kommerzieller Maler) ausweisen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eUnbestreitbar atmet dieses Vogelbild Würde und höfische Eleganz. Wie bei den meisten Falkenbildern jener Zeit, handelt es sich ihr um Repräsentationskunst der feinsten Art. Das Kopfprofil drückt mit den scharfen Augen Kraft und Konzentration aus. Die Detailfreude an dem Gefieder verrät die Bewunderung für die Schönheit dieses Vogels. Der Falke sitzt auf seinem Balken, der farbig – unter anderem mit edlem Karmesinrot - wundervoll bemalt ist. Die Bänder, Schnüre und das Seil sind mit einem fein gearbeiteten Messingknopf gebunden. Das Flechtwerk und die Knoten werden genau wiedergegeben und eine kostbare Kordel schließt die Komposition unten ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eAusschlaggebend für die gepflegte Aura dieses fürstlichen Status-Symbols sind die wohl kalkulierten Dimensionen: Der erwähnte Messingknopf im Seil ist millimetergenau in die Mitte der Horizontale platziert, und die Distanz von der Schnabelspitze zum rechten Rand ist genauso groß wie jene der Brust zum Rand. Diese exakt 7cm sind auch die Entfernung der Flügelspitze zum linken Rand unten. Solches Einmitten ist mitverantwortlich für den monumental-heroischen Ausdruck dieses Falken-Konterfeis.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"56cm x 190cm \/ Papier","offer_id":54595596616065,"sku":"240710 A5","price":3800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_3800.jpg?v=1762682621"},{"product_id":"reiher-unter-lotos-blatt-kano-furunobu-eisen-attr-狩野栄川-1694-1731","title":"Reiher unter Lotos-Blatt | Kanō Furunobu (Eisen) attr. 狩野栄川 | 1694-1731","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Bild ist nicht unterschrieben, doch es gab auf der Schachtel, in der das Rollbild lag, eine Inschrift, dass der Maler Kanō Furunobu war. Deshalb wird das Objekt nur als „zugeeignet“ behandelt. Vom Stil her ist es ganz bestimmt ein Bild der Kanō-Schule des 17.\/18. Jahrhunderts, es ist auch durchaus von der Qualität her denkbar, dass es wirklich vom Sohn des berühmten Kanō Takanobu stammt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Motiv ist mit der Zen-Welt verbunden; Zen-Priester haben es oft in ihrer Malerei verwendet. Der weiße (reine!) Reiher, der in einem trüben Teich unter einem verwitterten oder auch angefaulten Lotos-Blatt regungslos auf einem Bein steht, ist vollkommen auf seinen Beutefang konzentriert. Wenn er einen Fisch sieht, schlägt er in Sekundenschnelle zu. Das ist ein Gleichnis für den Meditierenden, für den ebenfalls komplette Ruhe und Konzentration gefragt sind. Nur dann ist es möglich, dass es zu einer Erleuchtung kommen kann, die genauso blitzschnell erfahren wird wie der Reiher seine Beute erhascht.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e       \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Bild wurde auf ein Holzpaneel aufgezogen und mit einem Band von schillernden Wasserfarben, wie sie ein Tempelteich assoziiert, eingefasst.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"33cm x 70cm \/ Papier auf Holzpaneel","offer_id":54959319056769,"sku":"141016 B4","price":1500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_4778.jpg?v=1762682902"},{"product_id":"zwei-tauben-auf-winterkiefern-yanagisawa-satoyasu-kien-柳沢里恭柳沢淇園-1706-1758","title":"Zwei Tauben auf Winterkiefern | Yanagisawa Satoyasu (Kien) 柳沢里恭(柳沢淇園) | 1706-1758","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eYanagisawa Kien war der Sohn eines bedeutenden Gelehrten für chinesische Philosophie und Literatur und war auch selber sehr bewandert in diversen Aspekten chinesischer Kultur. Deshalb erstaunt es nicht, dass er sich als Maler stark an der Kunst der Ming- (1368-1644) und Ching-Zeit (1644-1912) orientierte. Er gilt als einer der ersten großen nanga-Maler (d.h. jap. Malerei im chinesischen Stil).\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKien ist immer anspruchsvoll in seinen Formulierungen, da er durchaus auch japanische Ästhetik-Aspekte berücksichtigte. In diesem Winterbild ist die formelhafte Darstellung der Kiefern mit ihren Nassschneekronen ganz im Stil der Rinpa-Schule gehalten. Deren dekorativer Ansatz, der oft zum Realistischen eine etwas kapriziöse Distanz hält, kontrastiert mit der überaus feinen Beobachtung der beiden Tauben. Das Federkleid des Männchens weist so viel Farbnuancen auf, wie die Natur sie eben Tauben schenkt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eChinesisch mutet jedoch der Umgang mit der freien Fläche an. Wohl sind einzelne Bereiche nicht vom kugeligen Kiefernadelmuster bespielt, doch man könnte sich vorstellen, dass bei einem komplett japanischen Darstellungsansatz sich über den beiden schlafenden Tauben ein pathetischer „Traumhimmel der Leere“ öffnete, der das Zusammenkuscheln der Tiere durch die Weite des Freiraums noch intensivier empfinden ließe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"45cm x 183cm \/ Seide","offer_id":55019291771265,"sku":null,"price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_4856.jpg?v=1764154518"},{"product_id":"vogel-im-winter-mit-kamelien-kano-sanraku-attr-狩野山楽-伝-1559-1635","title":"Vögel im Winter mit Kamelien | Kanō Sanraku (attr.) 狩野山楽（伝）| 1559-1635","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eKanō Sanraku gehört von seiner Geisteshaltung her noch stark dem 16. Jh. an, obwohl die zweite Hälfte seines Lebens ins 17. Jh. reicht. Er war Schüler von Kanō Eitoku, der im 16. Jh. die Shōgune Oda Nobunaga und Hideyoshi mit Kunst bediente und blieb dessen Maltradition treu. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eAuf diesem Winterbild wählte Sanraku zwei Vögel, die vor allem in der Kunst der Muromachi-Zeit (1336-1573) häufig anzutreffen sind. Es ist (vermutlich) die Japanische Schwanzmeise, wobei aber in Bildern jener Zeit die Färbung des Bauchs häufig ein Rot aufweist, das den Vögeln ornithologisch nicht eigen ist. Schwanzmeisen wurden meistens paarweise, sich in der Kälte aneinander kuschelnd, dargestellt. Sanraku hat also hier auf ein bewährtes Motiv zurückgegriffen. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDas gilt auch für den andern Vogel, auf der rechten Seite, einen sog. Braunwangenbülbül, der sich von Kamelien-Nektar ernährt. Damit ist er ein Symbol des herannahenden Frühlings, denn Kamelien blühen in Japan im Winter, und eine solche Nahrungsaufnahme (die hier zwar nicht direkt ein bildnerisches Thema ist) kündet von neuem, erwachendem Leben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDer Grund der roten Bäuche der Schwanzmeisen liegt sicher in der Farbbalance – sie sollen auf der linken Seite ein Gegengewicht zu den intensiv roten Kamelien bieten. Farblich etwas seltsam scheint das Grün der Kamelien-Laubblätter. Das hat chemische Gründe, denn die Farbe Grün (mit großer Wahrscheinlichkeit aus Malachit gewonnen) ist bei alter japanischer Kunst stets ein Problem.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e  \u003c\/span\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\"\u003eDiese Malerei ist grundsätzlich eine Tusche-Malerei, doch schon in der ersten Generation der großen Kanō-Schule wurden einer Schwarzweiß-Malerei bisweilen Farben hinzugefügt. Berühmt sind diesbezüglich Malereien des Schulgründers Kanō Motonobu (1434-1530). \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan lang=\"DE\" style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: 'MS Mincho'; mso-font-kerning: 1.0pt; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: JA; mso-bidi-language: AR-SA;\"\u003eDas Bild ist nicht signiert und gestempelt, was in dieser Zeit nicht unüblich ist. Auf der alten Schachtel steht der Name Sanraku, was zumindest zu einer Zueignung (attr.) berechtigt. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"53cm x 193cm \/ Papier","offer_id":55323868758401,"sku":"230328 A0B3","price":5800.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_5530.jpg?v=1770391909"},{"product_id":"zwolf-monatsbilder-四季図-12幅-yoshimura-kokei-吉村孝敬-1769-1836","title":"Zwölf Monatsbilder  四季図（12幅) | Yoshimura Kokei 吉村孝敬 | 1769-1836 (nur als Serie käuflich)","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eYoshimura Kokei gehört zu den „Zehn Besten Schülern von Maruyama Ōkyō (1733-1795)“. Das ist spätestens seit dem 19.Jahrhundert eine Auszeichnung, da mindestens 50 Schüler namentlich überliefert sind und es sicher noch Dutzende weitere Talente gab, die in Maruyamas Atelier studierten – einem der größten überhaupt im 18. Jahrhundert. Obwohl sein Vater auch professioneller Maler war, ging Kokei bei Ōkyō noch in die Lehre, um Karriere zu machen. Mit seinem Vater zusammen erhielt er den Auftrag im Nishi-Honganji, einem der wichtigsten Tempel in Kyoto, Schiebetüren zu bemalen, und der Tempel soll bis heute noch viele seiner Werke besitzen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eWas konnte man bei Ōkyo vor allem lernen? Eigentlich alles, denn dieses Genie, das mit Ausnahme von Kalligrafie (einem Metier, in dem er sich nur selten versuchte), in jeder Sparte Vorbildliches leistete, zog aber vor allem mit seinem Bemühen um Realismus oder gar Naturalismus die Aufmerksamkeit aller Kunstfreunde in Japan auf sich. Das ist auch in diesen Monatsbildern von Kokei zu spüren. Doch wie bei seinem Meister bleibt auch beim Schüler Kokei die Poetisierung der im Prinzip naturgetreuen Motiv-Behandlung ein wichtiges Momentum.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eYoshimura Kokei pflegt in dieser Bilderfolge einen feinsinnigen Stil mit farbigem Understatement – einer Haltung, die typisch ist für edlen Kyoto-Geschmack. Die Grundfarben sind Braun, Beige und Grau – nur selten wird ein etwas lebhafterer Farbakzent gewagt. Umso mehr zeigt sich aber ein intelligenter und beweglicher Umgang mit Sinnbildern und Motiven. In der japanischen Kultur sind ja alle Jahreszeiten und Feste mit fixen Symbolen belegt. In diesem Bereich noch Phantasie zu entwickeln, ist eine Herausforderung an einen klassischen Maler. Kaum eines der Bilder weist ein strapaziertes Bildthema auf, was die Auseinandersetzung mit ihnen spannend macht. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eAlle Bilder sind signiert und besitzen einen nachweisbaren Stempel.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003e \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003eBeispiel:\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE; mso-no-proof: yes;\" lang=\"DE\"\u003eIm \u003cb\u003eJanuar\u003c\/b\u003e-Bild\u003c\/span\u003e\u003cspan style=\"font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-ansi-language: DE;\" lang=\"DE\"\u003e klammert sich ein „kleiner Vogel“ (vermutlich eine Japanische Nachtigall\u003cem\u003e uguisu\u003c\/em\u003e) an Zweige von \u003cem\u003eshidare-ume\u003c\/em\u003e (Pflaumenblütenbäumen mit hängenden Ästen), die schon in Zeiten des Schneefalls zu blühen beginnen. Der Vogel versucht dort, treibende Knospen zu knabbern – im kalten Winter eine Vorfreude auf den Frühling. Auf der oberen und unteren Bildleiste sind Farne gemalt, die traditionell zum Neujahrsschmuck gehören, aber selten als Neujahrssymbole gemalt werden. Da Farne hinten weiß sind, galten sie als Symbol für Aufrichtigkeit: Man hat keine dunklen Hinterseiten, d.h. man ist auch im Verborgenen ehrlich und rein (weiß).\u003ci\u003e\u003c\/i\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"29cm x 179cm \/ Papier mit bemalter Seiden-Einfassung","offer_id":55323927347585,"sku":"191023 BG3","price":3600.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_5467.jpg?v=1770728237"},{"product_id":"nachtigall-auf-pflaumenblute-matsumura-keibun-松村景文-1779-1843","title":"Nachtigall auf Pflaumenblüte | Matsumura Keibun 松村景文 | 1779-1843","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMatsumura Keibun ist einer der Großmeister der klassischen Malerei im frühen 19. Jahrhundert in Kyoto. Er ist der jüngere Bruder von Goshun, welcher mit dem Genie des 18.Jahrhunderts, Maruyama Ōkyo (1733-1795), die Shijō-Schule in Kyoto gegründet hatte. Diese Schule war tonangebend für klassische japanische Eleganz, die Keibun unnachahmlich in seinem Oeuvre verkörpert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e„Nachtigall auf Pflaumenblütenzweigen“ ist spätestens seit dem 15.Jahrhundert ein Standard-Thema der japanischen Malerei. Deshalb wird es für einen Künstler wie Keibun zu einer Herausforderung, dieses Motiv jedes Mal ansprechend neu zu formulieren. Keibun wagt hier eine unglaublich großzügige Anordnung der Äste, die in das Bild hineinragen, es verlassen und wieder das Bildfenster durchqueren. Ein feiner Ast in der Mitte bündelt dieses energetische Versteckspiel mit dem Format und gibt dem Bild die nötige Ruhe und innere Sammlung. Kein Zufall, dass die Nachtigall gerade auf diesem Zweig sitzt, der das Bild zentriert. Seine formale Funktion wird damit nochmals herausgestrichen\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"43cm x 196 cm \/ Papier","offer_id":55423223562625,"sku":"111220 CB3","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_57682.jpg?v=1773408773"},{"product_id":"hahn-und-huhn-im-fruhling-watanabe-seitei-渡辺省亭-1852-1918","title":"Hahn und Huhn im Frühling | Watanabe Seitei 渡辺省亭 | 1852-1918","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eWatanabe Seitei ist besonders für seine Hühnerdarstellungen berühmt. Es gibt sie von seiner Hand in vielen Variationen, doch selten findet man ein ausgeschaffenes, durchkomponiertes, großes Bild von ihm mit diesem Sujet. Bestechend ist sein Umgang mit den roten Kämmen der beiden Vögel; er lässt sie farbig, aber auch formal aufflammen. Geschickt kombiniert er dazu das Gelb der Schnäbel und Füße, um den starken roten Akzent in die hellgrundige Bildfläche hinein zu vermitteln. Die schwarzen Punkte der Augen und Krallen lassen diesen eindeutigen farbigen Blickfang des Bildes zusätzlich vibrieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIm Gegensatz dazu wirkt das weiße Gefieder leicht und luftig, weil es effektiv kaum gemalt ist. Es ist nur erkennbar vor einem fein getönten Hintergrund und zart hellgrün akzentuiertem Gras. Das Grau der Äste eines Pflaumenbaums lässt das Hühnerpaar deutlich in den Vordergrund treten. Die Delikatesse in der Wiedergabe der Blüten dieses Baums macht uns glauben, wir könnten geradezu den Duft des Frühlings riechen.\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Malerei von Watanabe Seitei ist wahrhaft international geworden; man findet seine Werke im Metropolitan Museum New York, in Museum of Fine Arts in Boston, im Art Institute of Chicago und in vielen Sammlungen in Europa.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"65cm x 198cm \/ Seide","offer_id":55423237292417,"sku":"130108 DB3","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_5774.jpg?v=1773408970"},{"product_id":"zwei-spatzen-reisahren-auf-der-montierung-nakajima-raisho-1859-watanabe-nangaku-渡辺南岳-1767-1813","title":"Zwei Spatzen | Watanabe Nangaku 渡辺南岳 | 1767-1813 | Reisähren auf der Montierung: Nakajima Raishō 1859","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eWatanabe Nangaku gehörte zur Gruppe der „Zehn Besten Schüler“ von Maruyama Ōkyo (1733-1795), der überragenden Maler-Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts. Mit dieser offiziellen Auszeichnung war sein Rang unbestritten. Berühmt wurde er vor allem für seine Frauenbilder und für Bilder mit Karpfen-Sujets.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eHier sind es nur zwei Spatzen, die er zum Thema wählte, doch ihre Lebendigkeit im Ausdruck und die sichere Formulierung des Gefieders mit dem Pinsel sind bewundernswert. Was an diesem Bild aber ganz speziell ist, ist der Einbezug der Montierung in die Malerei. Sein wesentlich jüngerer Kollege, ebenfalls ein namhafter Maler, und Enkelschüler von Ōkyo, Nakajima Raishō, (1796-1871), montierte das Bild wahrscheinlich selbst, 46 Jahre nach dem Tod von Nangaku, und malte Reisähren auf die Seidenmontierung. Er signierte diese Malerei auf der Rückseite des Rollbilds und schuf auch die Schachtel. Im Innern des Schachteldeckels schrieb er eine Reverenz an den dreißig Jahre älteren „Meister“ und bestätigte nicht nur die Echtheit der Spatzen-Malerei, sondern auch seine eigene Malerei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Reisähren ragen von der linken Seite her in die Montierung, verschwinden unter dem Bild und treten unten wieder hervor. Ihr Einfallswinkel entspricht genau der schrägen Linie, auf der die beiden Vögel miteinander parlieren und auf der die Signatur liegt. Raishō hat also ganz klar auf die Komposition von Nangaku reagiert und seine hommage-Malerei bescheiden unter die Spatzen platziert. Bei seiner großen Verehrung für den Meister hätte er es vermutlich nicht gewagt, oberhalb der Spatzen auch noch Reisähren zu malen, obwohl es da viel freien Platz gegeben hätte. Man kann sich gut vorstellen, dass im Alten Japan ein solcher Entscheid eine Frage der Etikette gewesen war.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"56cm x 103cm \/ Papier","offer_id":55423281037697,"sku":"180528 F4","price":1500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_57962.jpg?v=1773409618"},{"product_id":"blumen-kranich-anonym-18-jh","title":"Blumen Kranich | anonym | 18.Jh.","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDiese Prachtmalerei stammt vermutlich von einem Stellschirm. Ikonografisch ist hier vieles kombiniert, das nicht unbedingt so zusammengehört. Aber der Zweck dieser Malerei ist nicht, eine Philosophie bildnerisch umzusetzen, sondern einfach schöne Dinge, die das Herz erfreuen, auf ein Bild zu bannen. Im Vordergrund steht ein Kranich – Symbol für „Langes Leben“. Er taucht vor allem bei Neujahrsfeierlichkeiten auf. Ebenso gehören zum Neujahr oder sonst einer wichtigen Festlichkeit Bambus und weiße Pflaumenblüte. Als dritte Pflanze im Bund – sie werden auch „Die drei Freunde des Frühlings“ genannt – müsste eine Kiefer vorhanden sein. Diese fehlt aber; sie wird gegen einen roten Pflaumenblütenzweig eingetauscht. Rot und weiß sind zwei Farben, die in Japan zusammengehören: sie symbolisieren in der autochthonen Shintō-Religion „rein und unrein“ (und sind deshalb auch die Farben der japanischen Flagge).\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eAuf der rechten Seite des Bildes sitzen zwei Fasane, die eigentlich nur insofern Symbolwert haben, als es sich um ein Männchen und ein Weibchen handelt, als Grundeinheit der konfuzianistischen Gesellschaft. In der Edo-Zeit (1603-1867) stellte man Tiere meistens in einer solchen Paarform dar. Sie sind aber hier wohl nur ins Bild gesetzt, weil sie einfach wunderschön sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eHinter den zwei Fasanen entdeckt man Chrysanthemen und Susuki Pampasgras, die eine Herbststimmung markieren. Das heißt, die Jahreszeit differiert vom linken Teil des Bildes. Doch selbst wenn all diese Pflanzen auf dem Bild nie gleichzeitig blühen, spielt das keine Rolle – man mag schließlich den Frühling genauso wie den Herbst, und so sollten alle Herrlichkeiten auf einem einzigen Bild - mit Goldstaub verziert - vereint sein.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"58cm x 74cm \/ Papier (gerahmt)","offer_id":55775744426369,"sku":"240925 C4","price":1200.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_6662.jpg?v=1780906255"},{"product_id":"weisser-reiher-auf-beutefang-nishiyama-kanei-西山完瑛-1833-1897","title":"Weißer Reiher auf Beutefang | Nishiyama Kan'ei 西山完瑛 | 1833-1897","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses mit sehr gediegenen Stoffen montierte Bild (Brokat mit alten Wassersymbolen) spielt mit der klassischen Kunst der Auslassung – der weiße Reiher ist nicht weiß gemalt, sondern wirkt nur weiß wegen der zarten Graufärbung (Lasur) des Hintergrunds. Die Konzentriertheit des Vogels, der den Anschein macht, kurz vor Beutefang zu stehen, zieht den Betrachter in Bann. Flüchtiger Pinselstrich und exakte, feinste Beobachtung eines angespannt lauernden Tieres ergänzen sich hier auf meisterliche Art.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eNishiyama gehört stilistisch zur großen Shijō-Schule in Kyoto, die im 19. Jh. tonangebend war. Er lebte aber in Osaka und war beruflich als konfuzianistischer Gelehrter in Regierungsdiensten (Akashi Clan) tätig. Seine Werke finden sich im Worcester Art Museum Massachusetts, im Victoria und Albert Museum London, und in vielen japanischen Sammlungen. Die Schachtel für dieses Bild stammt von Kawai Gyokudō, einem hoch angesehenen Maler.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"33cm x 182cm \/ Papier","offer_id":55927376445825,"sku":"090830 E3","price":1200.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_7041.jpg?v=1784286516"},{"product_id":"spatzen-und-schildkroten-雀と亀-nagasawa-rosetsu-長沢芦雪-1755-1799","title":"Spatzen und Schildkröten 雀と亀 | Nagasawa Rosetsu 長沢芦雪 | 1755-1799","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eNagasawa Rosetsu war zwar ein Starschüler von Maruyama Ōkyo (1733-95), dem Malergenie des 18. Jahrhunderts, gehörte aber mit den zwei andern Malern Itō Jakuchū und Soga Shōhaku zu den „Drei Exzentrikern“ des 18. Jahrhunderts, die ästhetisch eine Gegenposition zur gefälligen Verbindlichkeit von Ōkyo einnahmen. Wie diese Kollegen experimentierte Rosetsu auch mit unvertrauten Bildkompositionen und oft extrem expressionistisch zu nennenden Ansätzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDieses Bild gibt\/gab es in einer fast identischen Variation (beim Kunsthändler Seto in Kyoto, s. links, Zitat), seine Authentizität hier ist gesichert mit einer Inschrift auf der Innenseite des Bilderschachtel-Deckels seines Adoptivsohnes Nagasawa Roshū (1767-1847) und des bedeutenden Malers Kawabata Gyokushō (1843-1913).\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eMehrere Aspekte dieses Bildes sind ungewöhnlich und originell. Speziell ist ein riesiger Felsbrocken, der das Zentrum des Bildes beherrscht; die lebendig erfassten schwatzenden Spatzen darauf sind typisch für den Realismus, den Rosetsu seinem Lehrer verdankte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003eI\u003c\/span\u003en der unteren Region des Bildes schwimmt im Wasser eine Schildkröte. Ihr Vogel-Korrelat wäre eigentlich nicht der Spatz, sondern der Kranich. Eine solche Motiv-Kopplung ist also recht ungewöhnlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEbenfalls ein Moment des Ungewohnten ist das Rosenmotiv in der Mitte rechts: Rosen werden in klassischer japanischer Kunst selten gemalt. Hier dienen sie offensichtlich als Farbakzent, um das fast bedrohliche Grau des Felsens auszubalancieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas ist ein Bild, über dessen Motivik man sich keinen Vers machen kann – aber gerade solches Ausscheren liebten die „Exzentriker“, unter denen Rosetsu allerdings der am wenigsten waghalsige war.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"52cm x 180cm \/ Seide","offer_id":56273958666625,"sku":"110121 DA4　","price":6500.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_7816.jpg?v=1789554929"},{"product_id":"schwalben-auf-weide-konoshima-okoku-木島桜谷-1877-1938","title":"Schwalben auf Weide | Konoshima Ōkoku 木島桜谷 | 1877-1938","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eKonoshima Ōkoku ist ein Maler der glücklicherweise wieder mehr ins Bewusstsein der Kunstöffentlichkeit Japans rückt. 2013 wurde in Kyoto eine umfassende Solo-Ausstellung eröffnet, die dann auch in Tokyo gezeigt wurde. Ein schöner Katalog beweist schnell, wie sehr dieser Maler wieder ernsthafter beachtet werden sollte. Zu seiner Zeit konnte Ōkoku große Erfolge verbuchen, doch dann wurde es - schon in seinen späten Jahren - still um ihn. Ein Problem seiner Kunst war vielleicht seine häufige Auseinandersetzung mit der zu Anfang des 20.Jhs (Ende Meiji- und Taishō-Zeit) beliebten Historien- und Genre-Malerei. Einige von diesen Werken können uns heute nicht mehr unmittelbar ansprechen. Aber seine Landschafts- und Tierbilder haben nichts von ihrem Reiz verloren. Im Gegenteil – sie sind virtuos, lebendig und immer wieder kompositorisch überraschend in der bildnerischen Disziplin.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eIn diesem großformatigen Bild wagt es Ōkoku, sein Schwalben-Thema nur im oberen Sechstel des Bildes abzuhandeln, die andern fünf Sechstel sind ein - nur anscheinend - verspieltes Schwingen von Weidenzweigen im Frühlingswind. (Genaues Hinsehen lässt viel feinsinnige Disposition von Blättchen und Zweigen erkennen).\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e      \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie schwarzen Schwalben scheinen, wie die Natur es will, zufällig nebeneinanderzusitzen, doch schon bald erkennt man eine individuell differenzierte Dreiergruppe, daneben eine korrespondierende Schwätzerin mit geöffneten Schwingen und ihr gegenüber, ein Vogel, der ernst zuzuhören scheint, und mit seiner braunen Hals- und Kopfpartie einen wichtigen formalen Akzent setzt. Fünf Vögel in der Konversation - das ist nicht zufällig eine klassische Anzahl.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eBei Ōkoku lohnt es sich auch immer, die Montierung genau zu betrachten. Im eleganten Mausgrau der umfassenden Seide (\u003cem\u003echūmawashi\u003c\/em\u003e) sind Bilder-Stempel eingewirkt, die Ōkoku selbst entworfen hat.\u003c\/p\u003e","brand":"Guignard Kyoto Collection","offers":[{"title":"51cm x 214cm \/ Seide","offer_id":56273981473153,"sku":"161213 DF3","price":2400.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/files\/IMG_7800.jpg?v=1789555511"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0751\/3092\/9452\/collections\/IMG_7800.jpg?v=1792582127","url":"https:\/\/guignard-kyoto-collection.ch\/collections\/vogel.oembed?page=2","provider":"Guignard Kyoto Collection","version":"1.0","type":"link"}