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Guignard Kyoto Collection

Rundbild Jiuta (das Tanzstück Yuki 雪 „Schnee“) | Matsumoto Ichiyō 松本一洋 | 1893-1952

Rundbild Jiuta (das Tanzstück Yuki 雪 „Schnee“) | Matsumoto Ichiyō 松本一洋 | 1893-1952

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Matsumoto Ichiyō ist ein Maler, der vollkommen in der Kultur von Kyoto groß geworden ist und der Stadt als Lehrer verbunden blieb. Er hat an unzähligen repräsentativen Ausstellungen in Japan teilgenommen und wurde oft ausgezeichnet. Er ist ein typischer Nihonga-Maler, d.h. er gehört jener Schulrichtung an, die sich seit dem späten 19.Jh. darauf konzentrierte, eine neue, traditionell japanische Kunst zu schaffen. Diese Stilrichtung erkennt man zunächst an ausgemacht japanischen Motiven, aber auch sehr oft an einer zarten Farbigkeit, die vor allem schöne Frauen fast unwirklich erscheinen lässt.

Bei dieser Schönheit fehlt alle Individualisierung, sie ist ein Ausbund an Grazie und Kostbarkeit. Als ein von Kindesbeinen an geschulter Ästhet weiß Ichiyō um die Wirkung kleiner Effekte. Das Blau der Haarnadel bezirzt unweigerlich, und der kleine sichtbare Spickel eines aufregend roten Unterkleids vertraut auf minimale Gestik, um eine erotische Ausstrahlung zu erreichen. Vermutlich von seinem Lehrer, Yamamoto Shunkyō - einem der bedeutenden Tuschemaler des frühen 20.Jhs. - lernte Ichiyō die Kraft des großen Pinsels einzusetzen. Obwohl er nur sehr dünne Tusche benutzt, führt er den Pinsel kraftvoll und monumental, um den hellgrauen Kimono der Tänzerin zu markieren.

Das Bild wird mit Jiuta, und im Speziellen mit Yuki bezeichnet. Jiuta ist ein vokales Kammermusik-Genre, zu dem auch getanzt wird; es wurde vor allem von Unterhalterinnen in den Vergnügungsvierteln gepflegt. Das Stück Yuki hat, wie die meisten dieser Stücke, das Thema eines schönen Mädchens, das sich in Liebeskummer verzehrt.

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